Die drei bekannten Narbenarten

Narben sind gesundheitlich nicht gefährlich aber auch oftmals nicht ästhetisch. Die drei bekanntesten Narbenarten sind: Astrophe-, Hypertrophe- und Kleoide Narben.

 

Operationen, Verbrennungen oder Schnitte –Verletzungen dieser Art sind häufig. Was übrig bleibt sind oftmals Narben. Diese sind oftmals ästhetisch nicht unbedingt ein Hingucker, gesundheitlich gefährlich sind Narben aber in der Regel nicht.  Narben sehen allerdings oft verschieden aus und verheilen auch unterschiedlich schnell. Sie bilden sich verschieden aus, abhängig von Verletzung und Wundheilung. Typische Beschwerden sind Brennen, Juckreiz und Schmerzen, ein Spannungsgefühl der Haut, eine geringere Belastbarkeit der Haut oder Ödeme im Bereich der Narbe. Außerdem können Narben Bewegungseinschränkungen verursachen. Narben im Gesicht etwa in Bezug auf die Mimik oder Narben an Gelenken, wie Ellenbogen oder Fingergelenken. 
 
Hier ein Überblick über drei bekannte Narbenarten:

Atrophe Narben
Abgesenkte Narben sind atrophe Narben. Atrophe Narben haben in der Regel ein dünneres Ersatzgewebe als umliegende Haut. Ein bekanntes Beispiel dieser Narbenart sind Akne-Narben.

Hypertrophe Narben
Narben mit überflüssigem Ersatzgewebe sind die hypertrophen Narben, gekennzeichnet durch eine dicke und wulstige Struktur. Die Gründe für die Bildung einer hypertrophen Narbe sind vielfältig. So kann Veranlagung über starke Zugkräfte (Naht) bis hin zur Infektion die Begründung sein.  Diese Narbenart bildet sich immer zurück – auch wenn ein Erkennen der Narbe meistens weiter möglich ist.

Kleoide Narben
Wie bei hypertrophen Narben wuchert das Gewebe der kleoiden Narben. Bei der kleoiden Narbe sogar über die Narbengrenze hinaus. Kleoide Narben bilden sich im Gegensatz zu anderen Arten nicht zurück.

Quelle: https://www.gesuendernet.de/service-und-wissen/krankheiten-a-beschwerden/item/1204-welche-arten-von-narben-gibt-es.html